Tafelaufsatz in Form eines Schiffes
für Edmund Probst
(Kaufbeuren 1855-1918 Immenstadt)


Silber, teilvergoldet, Schmucksteine
München, um 1907
Entwurf: Georg Vogt und Eduard Steinicken,

Ausführung: Steinicken & Lohr (tätig 1897-1924)
Widmungsinschrift: Zur Feier des 50 Jährigen Bestehens d. Mech. Bindfaden-Fabr. Immenstadt d. hochverdienten Vorstande H. Kommerzienrat Edm. Probst gewidmet v. Aufsichtsrate 28. Sept. 1907
Wappenschilde: Familie Probst und Stadtwappen von Immenstadt (bis 1915 Bienenkorb als Bekrönung)
Höhe: 90 cm, Gewicht: 5242 g

Ehrengabe an Edmund Probst (Kaufbeuren 1855-1918 Immenstadt) anläßlich des 50-jährigen Firmenjubiläums der Immenstadter Bindfadenfabrik.

Edmund Probst wurde in Kaufbeuren geboren. Zusammen mit seinem Bruder Adolph Probst gründete er 1855 die Bindfadenfabrik. Die Familie zählte damals zu den herausragenden Großindustriellen in Bayern, die zahlreiche auch soziale Stiftungen gründeten. Seit 1913 war Edmund Probst Ehrenbürger von Immenstadt.

Die kunstgewerbliche Werkstatt Steinicken & Lohr wurde von Otto Lohr und Eduard Steincken (1868-1924) gegründet, der bei Harrach als Goldschmied ausgebildet wurde und seit 1913 alleiniger Werkstättenleiter war, prämiert Nürnberg 1899 und Paris 1900.

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