Krieger tragen erbeutete Gefäße weg

Aus einer achtteiligen Serie zur Geschichte der Artemesia II. (gest. 351/350 v. Chr.), Gattin des persischen Königs Mausolos von Mysala
nach Entwürfen von Antoine Caron (1521-1599)
Paris, Werkstatt Faubourg St. Marcel “La Boutique d'or“, um 1630
Wolle, Seide, Silber- und Goldfäden, Maße: 464 x 420 cm

Die Überlieferung betont Artemisias unvergleichliche Liebe zu ihrem Bruder und Gemahl Mausolos sowie ihren großen Schmerz über dessen Verlust. Nach seinem Tod nahm sie der Legende nach seine Asche mit Wasser vermischt zu sich, um ihm ein lebendes Grab zu sein, und vollendete zu seiner ewigen Erinnerung das nach ihm benannte Mausoleum, das zu den Sieben Weltwundern zählte.

Provenienz:
Private Sammlung, Mailand/Rom 1923

Ausstellung:
Museo Civico, Mostra del'Arazzo e del Tappeto, Palazzo Madama 1948, Turin

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